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Rückblick auf die Jahreshauptversammlung 2026


Am 13.03.2026 konnte der Vorstand des Siedlervereins ca. 70 Mitglieder und interessierte Zuhörer im der Saal-Christ König Gemeinde zur Jahreshauptversammlung begrüßen.

Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Susanne Böhner hielt ein Mitglied mit entsprechender Fachkenntnis und Erfahrung einen kurzen Vortrag zur Frage - Kein Strom - was nun? 
Nach dem  Stromausfall über mehrere Tage in Berlin Anfang des Jahres haben bei viele Bewohner in der Siedlung gefragt, was bei uns in so einer Situation passieren würde. Die Anwesenden konnten einige hilfreiche Hinweise erfahren:

Die wesentlichen Aussagen lassen sich so zusammenfassen:
• Stromausfälle sind bei uns im städtischen Bereich selten und meist innerhalb von wenigen Stunden behoben.
Ursachen für Ausfälle sind witterungs bedingt oder z.B.  Bautätigkeiten. Lokale Ausfälle können durch Umschaltungen im Netz örtlich begrenzt werden.
• Angriffe auf die Infrastruktur lassen sich nicht völlig ausschließen, Daher sollte jeder sich z.B. mit Taschenlampen, Powerbanks, Batterien oder Geräten, die durch Betätigen einer Kurbel mit Strom versorgt werden können, versorgen, um Möglichkeiten zur Beleuchtung und ggf. zum Radioempfang zu haben. Diese Geräte sollten dann auch leicht auffindbar sein.
• Wenn Kommunikationsmittel (Handy, Internet) ausfallen ist der Standort der freiwilligen Feuerwehr der nächste erreichbare Punkt, der durch Notstrom und andere Kommunikationswege ggf. auch bei medizinischen Notfällen helfen kann.
• Wichtig ist ein ausreichender Wasservorrat im Haus, der je Person mind. 20 l/ Tag umfassen sollte, auch Haustiere sind zu berücksichtigen. Der Vorrat sollte für mindestens 4 Tage ausgelegt sein.
• Gas- oder Holzkohlegrills können zum Erwärmen von Wasser und Speisen genutzt werde, aber keinesfalls in Innenräumen - Brand- und Erstickungsgefahr
• Zur Brandbekämpfung in Innenräumen werden Feuerlösch-Spraydosen empfohlen. Sie sind kompakter als Feuerlöscher, brauchen keien 2jährige Wartung und es gibt Dosen mit einer Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.  

  
Bei Interesse an einer Folgeveranstaltung  zu diesem Themenkreis  bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., wir werden das gerne koordinieren.
Susanne Böhner bedankte sich mit einem Präsent für den interessanten Vortrag.

 Zu Beginn des offiziellen Teiles der Jahreshauptversammlung stellte die 1. Vorsitzende Susanne Böhner fest, daß die Einladung fristgerecht erfolgt und die Mitgleiderversammlung beschlussfähig war. 
In ihrem Bericht ging sie auf die Schwerpunkte der Arbeit im Vorstand im Jahr 2025 ein:

  • Sprechstunden in Neu-Mayland im gesamten Jahr
  • Teilnahme am Clean-up Tag der FES im März
  • Pflanzentauschbörse im Mai 
  • die 2. Zukunftswerkstatt Ende August,
    • es fanden sich Gruppen zu den Themen Mobilität, Sanierungserfahrungen, Stadtraumbegrünung und ein Siedlerstammtisch wurde angeregt, 
  • Vorstellung der Kochkiste in Zusammenarbeit mit der Ernst-May Gesellschaft im Oktober
  • Rundgang mit dem OBR7 auf Einladung der Mobilitätsgruppe im Dezember
  • Neue Mitgliederdatenbank für den Siedlerverein - die Datenbank wurde in Eigenregie entwickelt, programmiert und getestet und konnte Anfang 2026 in Dienst gestellt werden.
    Ein großes Dankeschön gab dafür für den aktuellen Schatzmeister und den Programmierer sowie auch für die ehemaligen Schatzmeister für die fachliche Unterstützung. 

Einen weiteren Dank stattete Susanne Böhner dem Gratulationsdienst, den Vertrauensleuten für die Gärten, den Aktiven bei der Geräteausleihe, den Revisoren der Kasse und den Kollegen aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand ab, die alle viel Zeit ehrenamtlich in den Verein investieren.

Als kommissarische Gartenobfrau  berichtete Susanne Böhner über die Pachtgärten des Vereins. Es gab ein Problem mit einer Wasseruhr, das Anfang 2025 mit einem Fachbetrieb und den Netztdiensten behoben wurde. Der Wasserverbrauch lag im üblichen Bereich. Die Gartenpächter sollen bei Fehlern an der Wasseranlage, bei Wasserhähnen oder den Absperrventilen unverzüglich die Vertrauensleute oder die Gartenobfrau informieren. Alle Gärten sind aktuell verpachtet und befinden sich zum größten Teil in einem gepflegten Zustand. Die Pächter ungepflegter Gärten werden entsprechend angesprochen. Sie wies darauf hin, dass die Zäune der Gärten Vereinseigentum sind und nicht eigenständig verändert werden dürfen. Ggf erforderliche Reparaturen sind den Gartenobleuten mitzuteilen.

Der Schatzmeister stellte den Kassenbericht für das Jahr 2025 vor.  
Der Bericht der Revisoren  bestätigte die ordnungsgemäße Kassenführung für das vergangene Geschäftsjahr. Der Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

Die neu gegründete Gruppe zu Sanierungserfahrungen und ihre geplanten Aktivitäten wurde von zwei Teilnehmern vorgestellt. Erfahrungen, die die Siedler bei der Renovierung ihrer Häuser in der May-Siedlung  gesammelt haben, sollen zusammen getragen und im Verein verfügbar gemacht werden. Hierfür sind entsprechende Anfragen an die Vereinsmitglieder geplant. Die Beantwortung ist selbstverständlich freiwillig. Die Ausgestaltung der Umfrage wird derzeit in einer kleinen Gruppe von Interessierten entwickelt,

Der Vereinsring der Praunheimer Vereine hatte noch eine Überraschung für verdiente ehrenamliche Mitglieder des Siedlervereins parat, die jeweilsmit einem Präsent und einer Urkunde beglückt wurden.

wm

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