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Kunterbunthausen ? Kinder bauen bunte May-Häuser

Viele kleine bunte Häuser aus Papier – in unserem Fenster im Vereinshaus Neu-Mayland sehen Sie die Ergebnisse eines klassenübergreifenden Kunstprojektes eines Frankfurter Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler der I. E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin kamen durch den Bastelbogen für ein May-Haus auf neue Ideen: Sie stellten beim Ausschneiden und Kleben fest, wie schnell Farben die Wirkung eines Hauses verändern können. Die Kinder diskutierten durch Spielen mit den Modellen, in welcher Straße sie sich wohler fühlen: wenn jeder sein Haus in seiner Lieblingsfarbe richtig bunt macht oder wenn sich mehrere Nachbarn auf den gleichen Farbton einigen. Manchen Kindern konnte es nicht bunt genug sein, andere fanden die Farbe selbst nicht so wichtig wie viel Platz vor den Häusern. Sie stellten sich vor, wie es wäre, wenn es Bänke und Blumen neben den Hauseingängen gäbe. Am schönsten sähen die Häuserzeilen ganz ohne Autos aus – aber selbst Fünftklässler fragten: „Wie soll denn das gehen?“ Nächstes Jahr erinnert sich Frankfurt an den 150. Geburtstag von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann. Landmann hatte 1925 seinen Stadtbaurat Ernst May und den Kämmerer Bruno Asch damit beauftragt, so schnell wie möglich viele bezahlbare Wohnungen und Häuser für Familien mit Kindern zu bauen.

Bastelbogen: Robert Wenkemann, Am Ebelfeld (Praunheim)
Projektleitung: Angela Pfotenhauer, Pützerstraße (Praunheim)
Schule: I. E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin, Hebelstraße (Nordend

 

 

 

 

   
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