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Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000)

österreichische Architektin, studiert (1915-1919) bei Heinrich Tessenow an der Wiener Kunstgewerbeschule. Danach folgen Tätigkeiten in verschiedenen Architekturbüros in Holland und Wien, später die Leitung einer Beratungsstelle für Wohnungseinrichtungen. 1926 wird sie ans Hochbauamt der Stadt Frankfurt berufen. Dort entwickelt sie 1927/ 28 unter Leitung um Ernst May die „ Frankfurter Küche“. 1930 geht sie mit einer Gruppe von Ernst May in die Sowjetunion, wo sie Arbeitersiedlungen und Kindergärten plant. Es folgen weitere Auslandstätigkeiten in Japan, China, Frankreich, der Türkei und Bulgarien, bevor sie nach Wien zurückkehrt. Die Frankfurter Küche war im Rahmen des Bauprogramms „Das Neue Frankfurt“ die erste moderne, seriell hergestellte Einbauküche. Sie war nur sechseinhalb Quadratmeter groß und nach raumökonomischen Gesichtspunkten optimal gestaltet. Sie wurde 1930 in etwa 10.000 Wohnungen in Frankfurt eingebaut.

   
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