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Hommage an Alma Siedhoff-Buscher und ihr 1923 entworfenes Schiff Bauspiel.
Alma Siedhoff-Buscher war eine deutsche Designerin und Kunsthandwerkerin am Bauhaus in Weimar und Dessau. Geboren am 4. Januar 1899 in Kreuztal bei Siegen; verstorben am 25. September 1944  in Buchschlag.

Alma Buscher besuchte das Berliner Margarethen-Lyzeum und die Elisabeth-Frauenschule. Ab 1917 studierte sie für drei Jahre an der Reimann-Kunstschule und danach an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Von 1922 bis 1925 studierte sie am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Dort wurde sie von Georg Muche und Josef Hartwig in der Holzbildhauerei und von Paul Klee in der Formen- und Farbenlehre ausgebildet.

Für das Musterhaus Am Horn zur Bauhaus-Ausstellung 1923 entwarf sie zusammen mit Erich Brendel das Kinderzimmer aus Funktionsmöbeln, die viel Aufsehen erregten.
Zu ihren bekanntesten Arbeiten am Bauhaus zählen das Kleine Schiffbauspiel (1923), das aus 32 farbigen hölzernen Spielsteinen besteht, und das aus 39 Teilen bestehende Große Schiffbauspiel (1924). Für Kinder entwarf sie Wurfpuppen (1923), die Bastelbögen Kran und Segelboot (1927 im Otto Maier-Verlag Ravensburg veröffentlicht) und Malfibeln (1930).

Nach ihrem Aufenthalt in Weimar studierte und arbeitete Alma Buscher von 1926 bis 1927 am Bauhaus Dessau. Im Jahr 1926 heiratete sie den Schauspieler und Tänzer Werner Siedhoff. Im gleichen Jahr wurde ihr Sohn, der spätere Schauspieler Joost Siedhoff, und 1928 ihre Tochter Lore geboren.

Walter Gropius weigerte sich, ihre Arbeit am Bauhaus nach der Geburt des ersten Kindes weiter zu unterstützen, weshalb sie 1927 das Bauhaus verließ und ihren Beruf als Designerin aufgab. Durch die wechselnden Engagements ihres Mannes zog das Paar mehrmals um. Sie lebten unter anderem ab 1933 in Drewitz bei Potsdam und ab 1942 in Frankfurt am Main. Alma Siedhoff-Buscher kam am 25. September 1944 durch einen Bombenangriff in Buchschlag bei Frankfurt am Main ums Leben.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alma_Siedhoff-Buscher
Foto aus: Das Bauhaus in Dessau - 1926 Dr. Günther Freiherr von Pechmann: Die Arbeit - Velhagen 1926

Ende des Jahres 2018 überlegten wir, welchen Beitrag wir für die 100 Jahre Bauhaus leisten könnten. Unser Schatzmeister recherchierte und fand das Schiffs-Bauspiel als Ausstellungsmöglichkeit, ohne zu wissen welche Bedeutung der Name Alma Siedhoff-Buscher noch haben würde. Im Februar wurde der Film Lotte am Bauhaus ausgestrahlt. Alma Siedhoff-Buscher war das Vorbild für die Protagonistin Lotte Brendel. So gab es auch einen Beitrag der Thüringer Allgemeine vom 13. November 2018. Ein kurzer Schriftwechsel und wir hatten die Freigabe des Artikels für unsere Ausstellung. An dieser Stelle schon mal der Dank an die Türinger Allgemeine und Frau Hagen. Sie führte das Interview mit Herrn Joost Siedhoff, dem Sohn von Alma Siedhoff-Buscher. Der Zeitungsartikel hängt im Schaufenster aus.

https://media101.thueringer-allgemeine.de/content/93/14/91/5I/9314915ITOMV4DB_V4OPKWTKYMLUKNUWVRZEXX504112018235/D0R0029590595.JPGMit seinen 92 Jahren ist Joost Siedhoff bis heute mit dem Bauhaus verbunden. In den Händen hält er das „Kleine Schiffbauspiel“ von Alma Siedhoff-Buscher, das bis heute zu den begehrtesten Bauhaus-Produkten gehört. Foto von Beate Hagen.

 

 

 

 

 

 

Weiterer Links über das Wirken von  Alma Siedhoff-Buscher 1922–1927 Studierende am Bauhaus

ARD Film Lotte am Bauhaus  -Erstausstrahlung: 13.02.2019   https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-frauen-am-bauhaus/film/index.html

 

Biographie
Quelle: wikipedia

Hommage an
Alma Siedhoff-Buscher

wir werden wöchentlich die Modelle wechseln.
Grundlage ist immer das SCHIFF

 

Von der Idee bis zur Umsetzung gefertigt aus Styropor in Übergröße von Hartmut Preßler
 

 Weitere Berichte:

FAZ vom 24.06.2019 https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/wie-der-letzte-bauhaus-sohn-das-erbe-seiner-mutter-aufrecht-erhaelt-16190563.html

 

 

 

 

   
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