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Ökumenisches Hilfenetz Praunheim – Hausen

Im März 2013 haben wir in unserem Mitteilungsblatt über die Eröffnung des Ökumenisches Hilfenetzes Praunheim – Hausen unter der Überschrift „Wer braucht Hilfe? Wer möchte helfen?“ berichtet. Was ist daraus geworden?
Um das zu klären hat unser 1. Vorsitzender Fred Illenberger mit Olaf Petters, dem maßgeblichen Betreuer des Netzwerkes, gesprochen:

Herr Petters, wir haben lange nichts mehr vom Hilfenetz gehört. Ist es noch am Leben?
Aber sicher. Es läuft so gut, dass uns bisher die Propaganda von Mund zu Mund gereicht hat. Mittlerweile haben wir neben Kunden aus Praunheim und Hausen auch solche aus Heddernheim und Rödelheim.

Gibt es Zahlen dazu?
Zurzeit vermitteln wir pro Woche ca. 60 Hilfen. Im letzten Jahr waren es insgesamt 4200 vermittelte Stunden. Dafür sind 30 ständige Helferinnen und Helfer in einem Team von 40 Personen tätig.

Welche Hilfen werden nachgefragt?
Alles Alltagsübliche, am meisten aber Hilfen bei der Wohnungsreinigung. Aber auch kleinere Reparaturen und die Begleitung zum Einkaufen, zum Arzt, zu Behörden oder zu Spaziergängen.

Welche Personen können Ihre Hilfe erhalten?
Nur Alte, Kranke und Behinderte. Der Sinn liegt darin, diesen Leuten den Alltag etwas leichter zu gestalten, damit sie möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Ebenso können bei dementen Personen, die es zunehmend in unserer Gesellschaft gibt, die pflegenden Familienangehörigen unsere Hilfe in Anspruch nehmen.

Haben nicht Ältere oft Vorbehalte gegen Fremde in ihrer Wohnung?
Wir schicken möglichst immer dieselbe von uns sorgfältig ausgewählte und angeleitete Person, so dass sich Vertrauen aufbauen kann. Zudem läuft die Abrechnung der Stunden über den Caritasverband.

Damit sind wir beim Geld. Was kostet Ihre Dienstleistung und wie wird sie abgerechnet?
Die Hilfe kostet 14,50 € pro Stunde. Davon werden die Helferinnen und Helfer fair bezahlt. Sie sind zudem während ihres Einsatzes über uns versichert. Als Nachweis der Leistung dient ein gegengezeichneter Stundenzettel. Danach erstellt der Caritasverband die Rechnung.

Was ist, wenn jemand sich diesen Stundensatz nicht leisten kann?
Bei Bedürftigkeit gibt es beim Sozialrathaus Bockenheim Möglichkeiten der Unterstützung. Häufig kann die Rechnung auch bei der Pflege- oder Krankenversicherung eingereicht werden. Wenn das alles versagt, gibt es für die wirklich Mittellosen beim Hilfenetz einen kleinen Topf, der sich aus Spenden aus der Nachbarschaft speist.

Wie kann jemand Kontakt mit dem Hilfenetz aufnehmen?
In unseren Sprechstunden jeden Mittwoch 15-17 Uhr und jeden Freitag 9-11 Uhr in Christ-König, Damaschkeanger 156. Auch unserem Telefon-Anrufbeantworter (Tel.: 069-75 65 95 42) kann man seinen Wunsch jederzeit anvertrauen. Wir rufen dann baldmöglichst zurück.

Vielen Dank Herr Petters für das Gespräch.

   
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